AchtungDiese Seite enthält einen oder mehrere Anträge, welche dem Landesverband zur Diskussion und Abstimmung vorgelegt wurden. Solange darüber nicht demokratisch entschieden wurde, handelt es sich nicht um offizielle Beschlüsse der Jungen Liberalen Baden-Württemberg.

Abschaffung wettbewerbsverzerrender Subventionen an unrentable Unternehmen

Antragsteller: Jochen Göbel

Antragshistorie:

  1. (14.10.2011) eingereicht zum 60. Landeskongress


Immer mehr Menschen bekommen zusätzlich zu ihrem Lohn staatliches Geld, da ihr Lohn zum Leben nicht ausreicht. Die Anzahl der sogenannten Hartz-IV-Aufstocker hat in den letzten Jahren rapide zugenommen.

Die Jungen Liberalen fordern, dass endlich Schluss mit dieser verdeckten Subvention sein muss. Es kann nicht sein, dass Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf Dumpinglöhne ausrichten bzw. die so unproduktiv sind, dass sie durch Staatsgelder indirekt am Leben gehalten werden müssen, produktiven und wettbewerbsfähigen Unternehmen, die gute Löhne und somit starke Sozialabgaben leisten, mittels Staatsgeld Konkurrenz machen und letzten Endes diese aus dem Wettbewerb drängen.

Aus ordnungspolitischer Sicht muss diese verdeckte Quersubventionierung aufhören. Nur so kann Wettbewerb und das Überleben tatsächlich produktiver Unternehmen gewährleistet werden. Dies sichert die globale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und somit den Wohlstand zukünftiger Generationen.

Ein probates Mittel, um die oben genannten Ziele zu erreichen, ist die Einführung eines bundesweiten und branchenübergreifenden Mindestlohnes.

 

Begründung:

Erfolgt mündlich.

 


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