AchtungDiese Seite enthält einen oder mehrere Anträge, welche dem Landesverband zur Diskussion und Abstimmung vorgelegt wurden. Solange darüber nicht demokratisch entschieden wurde, handelt es sich nicht um offizielle Beschlüsse der Jungen Liberalen Baden-Württemberg.

Parlamentarische Kontrolle bei Rüstungsexporten stärken

Antragsteller: Knud Oldörp, Andreas Anton, Jens Brandenburg, Eva Herzog, Hartmut Hanke, Ian Holton, Julia Kamischke,Caroline Mai, Christoph Meves, Wiebke Müller, Sebastian Romainczyk, Julian Scholtes, Benjamin Strasser, Lukas Tränkle und weitere Delegierte

Antragshistorie:

  1. (14.10.2011) eingereicht zum 60. Landeskongress
  2. (6.11.2011) beim 60. Landeskongress in Wernau beschlossen


Die Jungen Liberalen fordern den Bundestag und die Bundesregierung dazu auf, durch entsprechende Verfahrensänderung in Gesetz und ggf. Verfassung die parlamentarischen Kontrollrechte bei Rüstungsexporten zu stärken. Insbesondere muss die parlamentarische Kontrolle rechtzeitig vor einem Export erfolgen und nicht erst nachträglich im Rahmen der Diskussion des Rüstungskontrollberichtes, wenn sich die Rüstungsgüter meist schon im Bestimmungsland befinden.

Sollte es tatsächlich Bedarf an einer umfassenden Geheimhaltung bei bestimmten Rüstungsexporten geben, so ist auch an einen Parlamentsausschuss ähnlich dem parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages für verdeckte Einsätze oder Geheimdienste oder dem Ausschuss für Rüstungskontrolle des House of Commons zu denken, welche unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagen.

Begründung:
Erfolgt mündlich.


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