Diese Seite enthält einen oder mehrere Anträge, welche dem Landesverband zur Diskussion und Abstimmung vorgelegt wurden. Solange darüber nicht demokratisch entschieden wurde, handelt es sich nicht um offizielle Beschlüsse der Jungen Liberalen Baden-Württemberg.
Antragsteller: Daniel Schröder, KV Reutlingen
Antragshistorie:
Die Jungen Liberalen Baden-Württemberg fordern daher die strikte Trennung von spekulativen Geschäften, welche auch zunehmend von Rentenfonds an den Ölmärkten stattfinden, und den Termingeschäften der Energiewirtschaft stärker zu trennen, damit der Ölpreis vom Markt, also von Angebot und Nachfrage, gebildet wird. Eine generelle Ausgrenzung der Investoren (privat und institutionell) oder gar die Abschaffung von gekoppelten Zertifikaten ist nicht zu erwägen.
Begründung:
Der Höchststand von etwa 150 Dollar war ein alarmierendes Zeichen und konnte nicht ausschließlich von der Verknappung und der erhöhten Nachfrage ausgehen. Trotzdem wurde hierdurch die Belastung für jeden einzelnen Bürger, egal ob beim Heizen daheim oder unterwegs an der Tankstelle, merklich erhöht. Energie ist aus dem heutigen Alltag weder wegzudenken, noch ist Öl flächendeckend ersetzbar.
Deshalb muss der Ölpreis von Energienachfrage und dem Ölangebot festgelegt werden. Hierdurch würde zu einem eine spekulative Blase, die gesamte Volkswirtschaften in schwanken bringen können, vermieden und zum anderem würde die finanzielle Situation von energieaufwendigen Unternehmen gestärkt und resultierend Arbeitsplätze erhalten. Den privaten und institutionellen Anlegern oder Investoren bleibt jedoch, durch sogenannte Zertifikate, die an den Ölpreis gekoppelt sind, die Möglichkeit am weiterhin steigendem Energiebedarf und damit langfristig steigenden Ölpreis mit zu antizipieren.