Grüner Pfeil und Kreisverkehre

(Beschluss vom 42. Landeskongress, Niefern-Öschelbronn)

Die Julis BW fordern die flächendeckende Einführung des grünen Pfeils und den Umbau von Ampelkreuzungen in Kreisverkehre überall dort, wo diese möglich und auch sinnvoll sind.

Die Strassen und deren Knotenpunkte , die Kreuzungen , sind heute schon in den meisten Städten überlastet , zudem soll der Gesamtverkehr in den nächsten Jahren weiter drastisch zunehmen . Um weiterhin Mobilität bei der momentanen Infrastruktur zu garantieren sind die breite Einführung des Grünen Pfeils und der Bau von Kreisverkehren unabdingbar.
Außerdem gehen ca. 5-7% des Kraftstoffverbrauchs auf das Warten an roten Ampeln zurück.

Wie sinnvoll der Einsatz des Grünen Pfeils ist , zeigen die USA , in denen das Rechtsabbiegen bei rot grundsätzlich erlaubt ist . Mit dieser Regelung wird zumindest der Kraftstoffverbrauch durch das Warten an Roten Ampeln reduziert

Das beste Beispiel für das funktionieren des Kreisverkehrs ist Holland , das noch dichter besiedelt ist als Deutschland und ähnlich viele Pkws pro Einwohner zählt . Hier kann der Verkehr trotz hohen Verkehrsaufkommens flüssig bleiben dank eines massiven Baus von Kreisverkehren in den letzten 10 Jahren .
Als gutes Beispiel sind auch dir Kreise Reutlingen und Göppingen zu nennen in denen ein Umdenken hin zum Kreisverkehr stattgefunden hat , sie haben hier auch in Wohngebieten die Funktion von „Raserbremsen“ .
Kreisverkehre sind zudem kostengünstiger , da Anschaffung, Installation und Wartung der teuren Ampelanlagen nicht vorzunehmen sind.

Benjamin StrasserBenjamin Strasser
Stv. Landesvorsitzender für Programmatik

strasser@julis-bw.de