Die Jungen Liberalen Baden-Württemberg fordern den Ausbau, die Stärkung und eine eklatante Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft in allen gemeinsamen Bereichen.
Um Lehrbedingungen zu verbessern und das Lernangebot zu verbreitern, bietet sich diese Zusammenarbeit an.
Mögliche Ansatzpunkte für die Zusammenarbeit:
Die Wirtschaft soll mehr Praktika zur Verfügung stellen und diese von vornherein den Schulen anbieten. Die Schulen hingegen sollen entsprechend den Programmen BOGY; BORS und weiteren Äquivalenten mehr Zeit für außerunterrichtliche Aktivitäten dieser Art zur Verfügung stellen.
Durch Informations-, Vortrags- oder Projektveranstaltungen sollen Betriebe Berufsfelder in und an den Schulen vorstellen.
Auch Lehrer/Innen sollen Praktika in Betrieben machen, so daß sie nicht als "Fachidioten" Schüler/Innen unterrichten, sondern auch vom Geschäftsalltag außerhalb der Schule eine Vorstellung haben, die sie an die Jugendlichen vermitteln können.
Der Schulkonferenz soll erlaubt werden Werbung an Ihrer Schule zuzulassen.
Die Jungen Liberalen Baden-Württemberg befürworten eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der SMV und Betrieben.
Begründung:
Die Jungen Liberalen möchten, daß alles getan wird, daß die Lernbedingungen an unseren Schulen wieder zu den besten gezählt werden können. Dazu gehört, aus einem starren System auszubrechen und neue Impulse aufzunehmen. Die Wirtschaft und die Werbung greifen bereits so tief in das Leben aller Jugendlicher ein, daß die Schule nicht als wirtschafts- und werbefreier Kokon überleben kann. Die Lernbedingungen können durch diese Zusammenarbeit nur verbessert werden und das -angebot nur verbreitert.
Die genannte Zusammenarbeit verbessert die Information zur Berufsorientierung vieler desillusionierter und desorientierter Schulabgänger, die meist Warteschleifen als FSJ, Praktikum usw. drehen, oft auch Arbeitslosenhilfe beantragen.
Benjamin Strasser
Stv. Landesvorsitzender für Programmatik
strasser@julis-bw.de