Alexander Hahn
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(Pressemitteilung vom 20.04.2008)
Heilbronn. Auf ihrem 53. Landeskongress haben rund hundert Delegierte der Jungen Liberalen Baden-Württemberg einen neuen Landesvorstand gewählt. Der bisherige Landesvorsitzende Leif Schubert (20, Karlsruhe) wurde mit 89 Prozent im Amt bestätigt. Als Stellvertreter wurden Anja VanSyckel (Finanzen, 84 Prozent), Anja Wilkat (Organisation, 99 Prozent), Andreas Pauker (Presse, 93 Prozent) und Jens Brandenburg (Programmatik, 88 Prozent) gewählt.
Als Beisitzer bestimmte der Landeskongress Laura Betz, Florian Haas, Alexander Hahn und Christopher Knaf. Tijen Onaran bekam den Verantwortungsbereich der Publikationen übertragen und Hartmut Hanke verantwortet die Internetpräsenz.
Leif Schubert erklärte in seiner Rede: "Die Jungen Liberalen haben die Politik der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag im letzten Jahr maßgebend beeinflusst. Allerdings kann man den manchmal sehr trägen Hund FDP nicht bei jedem Thema zum Jagen tragen! Die FDP und gerade ihre Landtagsfraktion müssen ihre Ideen mit mehr Eigeninitiative vorantreiben und in die Regierung einbringen. Gerade in Hinblick auf das Wahljahr 2009 braucht die FDP mehr Feuer unterm Hintern." Der Jura-Student sieht ein großes Problem in der zunehmend aufkommenden Verbotskultur. "Eine Politik des ausgestreckten Zeigefingers auf die jungen Menschen unseres Landes hilft niemandem weiter, CDU und FDP sollten diesen populistischen und durchschaubaren Kurs dringend beenden", forderte der wiedergewählte Vorsitzende.
Mit großer Mehrheit wurde der Leitantrag zur Zukunft der Hochschule verabschiedet. Darin wird unter anderem mehr Autonomie für die Hochschulen gefordert. Ferner wurde kontrovers über die Auswirkungen der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen diskutiert. Schubert dazu: "Liberale Hochschulpolitik muss geprägt sein durch Selbstbestimmung von Universitäten und Studenten. Wir wollen ein vom Geldbeutel der Eltern unabhängiges Studium, sowohl für besser, als auch für schlechter gestellte Studenten. Nachlaufende Studiengebühren sind aber für die Wettbewerbslandschaft und der Erhaltung beziehungsweise dem Ausbau der Lehrqualität entscheidend. Hier muss in Baden-Württemberg dringend nachgebessert werden."
Zu Gast waren unter anderem Dr. Ulrich Noll MdL (Fraktionsvorsitzender), Michael Theurer MdL (Stellv. Landes- und Fraktionsvorsitzender), Ernst Burgbacher MdB (Stv. Landesvorsitzender, Parl. Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion), Michael Link MdB (Landesschatzmeister) und Richard Drautz (Staatssekretär) sowie zahlreiche weitere Abgeordnete.
Alexander Hahn
stellvertretender Landesvorsitzender für Presse
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