Alexander Hahn
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(Pressemitteilung vom 21.03.2007)
Pressemitteilung zum Thema „Islamisches Wort“ zeigt die JU im gesellschaftspolitischen Mittelalter
Karlsruhe/Stuttgart. Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) in Baden-Württemberg, Leif Schubert, unterstützt den Vorschlag der FDP-Landesvorsitzenden Birgit-Homburger und kritisiert die Äußerungen der Jungen Union scharf:
„Die Kommentare der Jungen Union unter Steffen Bilger nehmen sich wohl Friedrich Nietzsches Aphorismus "Jedes Wort ist ein Vorurteil" zum Maßstab. In einer Jugendorganisation in einer modernen Gesellschaft im Herzen eines Zuwanderungslandes wirkt die Kritik an der Landesvorsitzenden der FDP Birgit Homburger für ihren interessanten Vorschlag mittelalterlich. Auch unseren jüdischen und muslimischen Mitbürgern steht das gleiche Recht zu wie den christlichen. Als Hinweis für die JU: dies gilt auch für die öffentliche Artikulation ihres Glaubens.
Der Vorschlag, den Frau Homburger hier aufzeigt wurde von den Jungen Liberalen mit angestoßen und unterstützt. Zur Weiterbildung empfehlen die Jungen Liberalen der JU die Lektüre von Artikel 3, 4 und 5 des Grundgesetzes, in dem die Gleichwertigkeit der Religionen und die Freiheit in ihrer Ausübung gewährleistet werden sowie das Recht sich in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern.
Die JU sollte endlich aus ihrer Zeitreise ins Mittelalter zurückkehren und erkennen, dass Vielfalt nichts ist, vor dem man Angst haben muss; sehr empfehlenswert wäre zum Beispiel die Lektüre von "Nathan der Weise", die möglicherweise über die Herkunft von Werten qualifizierter Aufschluss gibt.“
Alexander Hahn
stellvertretender Landesvorsitzender für Presse
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