Alexander Hahn
0171-9988115, hahn@julis-bw.de
(Pressemitteilung vom 21.04.2009)
Liberale Nachhilfe an der Regierung wieder dringend nötig / Äußerungen inhaltlich Unsinn
Zu den Äußerungen der Bundesbildungsministerin Anette Schavan, es müsse in Deutschland einen zentralen bundesweiten Abschluss geben erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) Baden-Württemberg, Leif Schubert:
„Das beweist, dass Frau Schavan ihre bildungspolitischen Parolen zu baden-württembergischer Zeit an der Tür zum Bundesbildungsministerium abgegeben hat. Oder sie möchte Kompetenz immer dort, wo sie gerade mitregiert. Beides weckt kein Vertrauen in Ihre Person. Dass in den großen Küchen des bundeseinheitlichen Schulsystems mittelmäßig gekocht wird, sollte Frau Schavan wissen.
Warum allerdings die Bildungsleistung der Länder besser werden soll, wenn sich unterschiedliche Konzepte und unterschiedliche Niveaus auf einen gewillkürten Abschlussstandard einigen bleibt ein logisches Rätsel.
In der Landespolitik gab es offenbar immer Nachhilfe durch die FDP - das hat Frau Schavan auch im Bund bitter nötig! Mit einem populistischen Staatsbild von Enteignung und Zentralisierung macht die CDU und Frau Schavan mittlerweile vielleicht manchem saarländischen Spitzenkandidaten Konkurrenz, nicht aber inhaltliche bürgerliche Politik.“
Alexander Hahn
stellvertretender Landesvorsitzender für Presse
hahn@julis-bw.de