Alexander Hahn
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(Pressemitteilung vom 21.06.2007)
Der Vorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg, Leif Schubert (20, Karlsruhe) kritisiert die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender für den Rechteerwerb an der Fußball-Europameisterschaft 2008:
„ARD und ZDF haben mit Ihrem Gebot von 115 Millionen Euro das Rennen um die Übertragungsrechte an der Fußball-EM 2008 gewonnen. Allerdings waren die öffentlich-rechtlichen beim Bieterwettstreit gedopt: das deutsche Rundfunkgebührensystem ist ein gravierender Wettbewerbsnachteil für alle privaten Fernsehsender in Deutschland.
Anstatt kommerziellen Anbietern mit Gebührengeldern attraktive Formate wegzunehmen, sollte sich der staatliche Rundfunk auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Diese sehen wir Junge Liberale mehr im medialen Informations- und Bildungsangebot als im Unterhaltungsbereich. Sofern es andere Sender gibt, die bereit sind, Großereignisse wie die Fußball-EM zu übertragen, sollten sich ARD und ZDF beim Verschleudern von Gebühren zurückhalten. Zum einen ermöglichte dies ein hochwertigeres Alternativprogramm während der Sportereignisse, zum anderen würde der Gebührenzahler geschont.
Leider ist keine freiwillige Besserung in Sicht. Dies ist systematisch dadurch bedingt, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihren Gebührenbedarf selbst anmelden können. Daher treten wir für eine grundlegende Änderung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkfinanzierungskonzeptes ein. Mit der Abschaffung der GEZ, einem klar definiertem und eng begrenztem Auftrag für staatliche Sender und der Privatisierung des ZDF können den Bürgern etliche Millionen gespart werden.“
Alexander Hahn
stellvertretender Landesvorsitzender für Presse
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