(Pressemitteilung vom 23.10.2010)
Strasser ist JuLi-Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl
Auf ihrem 58. Landeskongress in Ravensburg Baienfurt haben sich die Jungen Liberalen klar für das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 ausgesprochen. Dazu der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg, Jens Brandenburg (24 / Mannheim):
„Am Bahnprojekt Stuttgart 21 halten wir fest und lehnen einen Baustopp ab. Mobilität für uns als junge Generation ein wichtiges Freiheitsthema. Wir brauchen eine umweltfreundliche, fortschrittliche und zukunftsorientierte Infrastruktur. Die FDP fordere ich dazu auf, stärker als bisher Argumente für das Projekt nach außen zu transportieren. Uns ärgert, dass die Diskussion über das Bahnprojekt auf eine Symboldebatte über „oben“ oder „unten“ reduziert worden ist. Wir freuen uns über das demokratische Engagement der Bürger, hoffen aber, dass Heiner Geißler im Schlichtungsverfahren die Debatte wieder auf eine sachliche Ebene bringt.“
Brandenburg weiter: „Bei den Schlichtungsgesprächen kann man den Eindruck bekommen, die Diskussion finde nur zwischen Regierung und Projektgegnern statt. Warum sind nicht auch Vertreter der zahlreichen Befürworter aus der Bevölkerung am Tisch vertreten? Es freut mich, dass in den letzten Wochen und mit der heutigen Kundgebung endlich auch die vielen Befürworter im Volk öffentlich wahrgenommen werden.“
Zudem bestimmten die rund 150 Delegierten den Ravensburger Landtagskandidat Benjamin Strasser mit großer Mehrheit zu ihrem Spitzenkandidaten. Der 23-jährige Jurastudent aus Ravensburg führt den rund 1400 Mitglieder zählenden Landesverband in den kommenden Landtagswahlkampf.
Dazu der frischgewählte Benjamin Strasser: „Wir möchten als Junge Liberale mit Zukunftsthemen, wie Stuttgart 21, der Sanierung des Landeshaushaltes oder dem Einsatz für individuelle Bildung, punkten. Unser Parlament braucht junge und engagierte Menschen mehr denn je - denn wir verstehen mehr als nur Bahnhof. Baden-Württemberg macht deutlich mehr aus als nur das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21.“
Patrick Luik
Stv. Landesvorsitzender für Presse
luik@julis-bw.de
Wenn Brandenburger sagt "Bei den Schlichtungsgesprächen kann man den Eindruck bekommen, die Diskussion finde nur zwischen Regierung und Projektgegnern statt. ...", liegt er falsch, auf Seiten der Befürworter ist unter anderem Pfarrer Johannes Bräuchle als "Pro-Bürger" mit dabei. Bitte Vorsicht mit falschen Aussagen in PMs.
Lieber Gast,
ich danke Ihnen für die Richtigstellung! Dennoch bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass die Stimmen der Befürworter aus dem Volk in der Öffentlichkeit und in der medialen Berichterstattung lange Zeit nicht wahrgenommen wurden. Herr Bräuchle ist neben einem Vertreter der Bahn der einzige Befürworter am Tisch, der kein hohes politisches Amt inne hat, während zahlreiche Gegnerinitiativen einschließlich BUND und VCD direkt vertreten sind. Ich freue mich aber über den Trend, dass zunehmend auch über die Pro-Initiativen und Kundgebungen ausgewogen berichtet wird.
Viele Grüße, Jens Brandenburg