
Montag, 14. September. Der vierte Tourtag war der bisher stationsreichste Tag! Es begann bereits um 7 Uhr vor Schulbeginn in Überlingen, wo viele Schüler sich über die JuLi-Stundenpläne gefreut haben, da nicht jede/r selbst an einen gedacht hatte. Anschließend fuhr der Tourbus auf den Tuttlinger Wochenmarkt, wo wie schon in den vergangenen Tagen ein Infostand und die bereits bekannten Aktionen für Aufmerksamkeit sorgten. Ernst Burgbacher MdB, und Ernst Pfister, Wirtschaftsminister in Baden-Württemberg, waren auch kurz mit von der Partie und konnten feststellen wie kreativ und engagiert jungliberaler Wahlkampf aussieht.
Ein Höhepunkt unserer jungliberalen Tour war heute der Besuch eines Paintball-Spielplatzes in Donaueschingen. Im Selbstversuch testeten die Landesjulis die Gefährlichkeit des Spiels und mussten feststellen, dass die Forderung nach einem Verbot nutzloser Aktionismus ist von Politikern, die keine andere Antwort haben. Paintball erinnert eher an das beliebte Spiel Brennball als an einen Kampf. Die hohen Sicherheitsvorkehrungen und der sportliche Anteil, lassen die JuLis keinen Unterschied zur z.B. olympischen Sportart Fechten feststellen. Gesellschaftlich anerkannte Sportarten wie Boxen sind viel gefährlicher und kampfreicher.
Im Interview mit dem 25-jährigen Besitzer des Paintballplatzes wurde auch wieder deutlich, wie sehr Unternehmer, in diesem Fall wurden vier Arbeitsplätze geschaffen, durch die Bürokratie am Handeln behindert werden. Es dauerte eineinhalb Jahre bis die Genehmigung zur Errichtung des Platzes durch die Behörden kam.
Zum Abschluss des ereignisreichen Tages endete die Tour in Rottweil. Dort lud der Bundestagsabgeordnete und erneuterBundestagskandidat Ernst Burgbacher zum politischen Freiheitskaberett. Die lustige Mischung aus politischen Forderungen und Kabarett kam bei dem großen gemischten Publikum super an!
Am Mittwoch macht der Bus Station in Offenburg und Villingen-Schwenningen.