Paintballverbot ist Schuss in den Ofen

(Pressemitteilung vom 07.05.2009)

Perspektiven schaffen statt Freizeitbeschäftigung einzuschränken / Gegebenenfalls über Bundesratsinitiative eingreifen

Zu den Plänen des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble (CDU) Paintball zu verbieten, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg, Leif Schubert (22, Karlsruhe):

"Dieser Forderung ist ein weiterer sinnloser Vorstoss der Verbieteritis und damit ein schädlicher, wirkungsloser Schuss in den Ofen. Herr Minister Schäuble sollte sich in Zukunft wieder der effektiven Prävention zuwenden, anstatt Probleme unabhängig ihrer Wurzel zu lösen. Statt Aktionistisch ein Gebiet ohne Lobby anzugreifen und damit der heutigen Generation ihre Version von Räuber und Gendarm zu nehmen, sollte man einmal ernsthaft und nachhaltig die Probleme junger Menschen in Angriff nehmen.

Beispiele hierfür wären individuelle Förderung durch mehr Schulautonomie, höhere soziale- und psychologische Betreuung und eine flächendeckende logistische Unterstützung der Kommunen bei der Schaffung von Jugendzentren und weiteren Aufenthaltsmöglichkeiten für junge Menschen.

Damit die Große Koalition mit diesem Ablenkungsmanöver nicht vor wirksamen politischen Schritten drücken kann, fordern wir die Landesregierung dazu eindringlich auf, bei einem Beschluss des Bundestages über ein Einspruchsgesetz im Bundesrat das Vorhaben zu kippen."

Alexander HahnAlexander Hahn
stellvertretender Landesvorsitzender für Presse

hahn@julis-bw.de

Wie kann man nur diese sittenwidrige und die Menschenwürde verletzende Simulation des Tötens von Menschen (Dieter Wiefelspütz, http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_dieter_wiefelspuetz-650-5785--f180948...) gutheißen und der Heranzüchtung tausender kleiner Gewaltverbrecher in bundesdeutschen Terrorcamps freien Lauf lassen?

Sorry. Scherz.

Christoph Kling

Wiefelspütz Argument hat etwas überzeugendes... für die Abschaffung der Wehrpflicht!