JuLis begrüßen EuGH-Urteil gegen Glücksspielmonopol

(Pressemitteilung vom 08.09.2010)

Zum Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH), welcher das deutsche Monopol auf Sportwetten und Glückspiele mit dem europäischen Recht als nicht vereinbar sieht, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württemberg Jens Brandenburg (24 / Mannheim):

„Wir begrüßen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes. Das Monopol rechtfertigt sich einzig und alleine durch eine wirksame Suchtbekämpfung. Wenn der Staat jedoch nur auf fette Gewinne aus ist und die Wetten öffentlich bewirbt, verliert er diesen Anspruch. Wirksame Suchtprävention sieht anders aus! Unter diesen Umständen spricht nichts dagegen, andere Anbieter zuzulassen und den Markt zu öffnen. Die bisherige Praxis hat den Scheinheiligkeitstest nicht bestanden und wir fordern die Landesregierung dazu auf, die gesetzliche Grundlage zeitnah anzupassen.“

 

Alexander HahnAlexander Hahn
stellvertretender Landesvorsitzender für Presse

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